Rabenmutter!

Der Begriff „Rabenmutter“ stammt aus dem 14. Jahrhundert. Nicht alles, was die Zeiten überdauert, ist heute noch gut und hilfreich. Die Angst, eine solche zu sein oder als solche wahrgenommen zu werden, ist jedoch in unseren Breiten lebendig und präsent. Wenn es um ihre Rolle als berufstätige Mutter geht, ist – bewusst oder unbewusst – die Rabenmutter meistens mit dabei.

Vereinbarkeit Beruf und Familie

Das eigene Leben gut und erfolgreich zu gestalten – darum geht’s in erster Linie bei den meisten Menschen. Bei den Frauen umfasst das aber oft nicht nur das eigene Leben, sondern genauso das Familienleben bzw. das Leben der Kinder. Die Verantwortlichkeit dafür wird immer noch stärker bei den Frauen verortet. Nicht nur von den Männern, der Wirtschaft und der Gesellschaft allgemein, sondern ganz besonders auch im Selbstbild der Frauen.

Bei Aufzucht und Hege des Nachwuchses kann ja bekanntermaßen einiges schieflaufen, neben der Rabenmutter gibt es ja auch noch die Glucke und jegliche Abstufung dazwischen. Es ist auf den ersten Blick nicht einfach, für sich selbst, die lieben Kinderlein und für seine Familie das passende Modell zu finden.

Management der Bedürfnisse

Die (vermeintlichen) Bedürfnisse der Kinder, des Partners, der Familie, die Bedingungen auf dem Jobmarkt, die Anstrengungen des täglichen Lebens, etc. Die eigenen Bedürfnisse und Ziele der Frauen werden kaum wahrgenommen oder bleiben oft unbeachtet weil dafür keine Ressourcen mehr übrig bleiben.

Was jedoch alles zu einem erfolgreichen Management der eigenen Bedürfnisse und der Vereinbarkeit Beruf und Familie dazu gehört kann man auf meinem Blog nachlesen und bei einem Coaching herausfinden. und dazu empfehle ich einen kurzen und sehr unterhaltsamen Blick auf folgende treffende Zusammenfassung.

Wege aus der Vereinbarkeitsfalle

In meiner Arbeit geht es sehr oft um die Berufslaufbahn von Frauen und ab diesem Herbst setze ich hier noch mehr Schwerpunkte: „die individuelle Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfolgreich managen“ ist das vorrangige Thema meiner Job-Coaching Workshops. Ich gestalte Workshops nur für Frauen aber auch gemischte Gruppen. Information und Anmeldung auf meiner Website.

Übrigens: wie ist das wirklich mit der Rabenmutter?

Neben der Rabenmutter gibt es wohl auch die Rabeneltern, selten spricht man von einem Rabenvater. Dem Vernehmen nach kommt der Begriff von der Beobachtung, dass neugierige junge Raben zu früh das Nest verlassen haben, noch nicht fliegen konnten und unbeholfen und ungeschützt am Boden sitzen. (Quelle: Wikipedia) Die Eltern dieser Jungvögel haben einiges zu tun, um sie zu versorgen und zu beschützen. Es handelt sich demnach um einen Trugschluss, dass Rabeneltern sich nicht gut genug um ihre Brut kümmern. Das Gegenteil ist der Fall – und eigentlich sind die lieben Kleinen ja selber schuld…….