Zuerst mal eine Entschuldigung an die TeilnehmerInnen meiner Entrümpel Yourself Challenge. Ich habe mich lange nicht gemeldet und Ihr musstet auf die Fortsetzung unserer Challenge recht lange warten.

Ich hoffe, die Zeit konnte gut genutzt werden: die letzten beiden Einheiten hatten es ja in sich! Der Frühlingsputz in der Seele hat sich um beschwerliche Gewohnheiten und veränderte Werte gedreht. Da kann man im Laufe seines Lebens einiges ansammeln, das von Zeit zu Zeit gelüftet und entrümpelt werden sollte. Wie ist es Dir damit gegangen?

In der Woche darauf haben wir uns an den Kleiderschrank gemacht. Auch dort wird es schon viel luftiger und leichter sein und Du genießt bereits die neue Leichtigkeit in Deinem Kleiderschrank.

Heute widmen wir uns wieder dem mentalen Gerümpel und rühren mal so richtig rum in hinderlichen Glaubenssätzen. Viel Erfolg beim Entmachten von störenden Beliefs!

 

Die Macht der Gedanken.

Wer kennt sie nicht: die Macht der Gedanken. Man steht vor einem gefürchteten Vorhaben. Mit Gewissheit gepaarte Ängste steigen hoch: „Das schaffe ich sicher nicht!“ Und wie schon prophezeit: das Vorhaben misslingt! Mit einer Mischung aus betrübter Genugtuung bleibt einem nur noch die Feststellung: „Ich hab’s eh schon vorher gewusst!“.

Henne oder Ei?

Solche – und ähnliche – Glaubenssätze haben mächtigen Einfluss. Sie steuern bewusst und unbewusst unser Verhalten. Wir kennen sie auch als selbsterfüllende Prophezeiungen. Sie funktionieren wie Zielvorgaben. Wir tun normalerweise viel, um unser Ziel zu erreichen. Am Ende des Tages will der Mensch gerne Recht haben. Und auch wenn dieses Beispiel paradox anmutet, weil man doch vermeintlich genau das Gegenteil erreichen wollte.

Eigentlich will man es ja schaffen, „vornehmen“ tut man sich aber, es nicht zu schaffen. Seltsam, oder? Teilweise sind diese Beliefs und Glaubenssysteme sehr alt, kultur-, gesellschafts- und familienabhängig, einige kommen aber auch aus der individuellen Geschichte. Und auf diese Art und Weise bestätigen sie sich immer wieder fort.

Von den Glaubenssätzen gibt es aber auch die hilfreichen Varianten. Jene, die es uns ermöglichen, erfolgreich zu sein („Ich finde immer einen Parkplatz“ ….) Es funktioniert also in beide Richtungen.

Beliefs entmachten.

Action Point 1: Suche nach hinderlichen Beliefs, die Dir das Leben schwer machen! Mächtige, die Du schon gut kennst, und solche, die vielleicht eher im Geheimen „wirken“ (oft gehörte Favoriten von meinen Klienten sind zum Beispiel: „Veränderung ist halt sehr schwer“…… „zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen!“…… „ich kann das einfach nicht!“….. )

Action Point 2: Wann war es schon einmal anders? Finde für drei Deiner mächtigsten Glaubenssätze, jeweils drei Gegenbeispiele! Wann ist Dir schon mal etwas gelungen? Wann hat der Glaubenssatz nicht gestimmt?

Action Point 3: Finde einen neuen Glaubenssatz, der nicht mehr so „absolut“ ist. Zum Beispiel könnte Dein neuer Belief heißen: „Manchmal schaffe ich es!“

Viel Erfolg beim Entrümpeln von Glaubenssätzen, sodass sich viele neue Möglichkeiten für Dich ergeben!

Alles Liebe Sabina