Dienstag, 24. März 2020, Hausarrest / “House – a rest” Tag 10

Liebes Tagebuch!

Gestern habe ich über die spürbare Ernüchterung in der Woche zwei sinniert. Heute ist es schon ernst.

Im Umfeld beginnt sich eine gewisse Nervosität breit zu machen. Verletzlichkeit und Ungewissheit drücken auf das Gemüt. Auch auf meines.

Was mache ich immer, wenn mir etwas auf das Gemüt drückt: ich suche mir einen Platz, einen Menschen, einen vertrauenswürdigen Kollegen, und spreche aus, was bei mir grad so da ist. Mir hilft das „drüber reden“ beim Denken.

Und dabei bemerke ich, dass es auch in dieser Zeit eigentlich um dieselben Themen geht wie sonst auch : sich selbst gut schützen und wertschätzen, bei sich selbst bleiben, guter Ressourceneinsatz, geben und nehmen, die Vergänglichkeit von Zeit und Energie, Miteinander, Freundschaft, Freude, Spaß und Liebe und last but not least: wo kommt das Geschäft her.

Die momentanen Möglichkeiten und Mittel scheinen anders zu sein, social distancing ist für viele von uns eine neue Erfahrung. Es macht uns aber wahrscheinlich nur sehr viel klarer, dass wir die jeweils passenden Lösungen immer nur in uns selbst finden und die Umsetzung im Miteinander im außen.

Gestern habe ich noch die Gedanken von Matthias Horx aufgegriffen und ermutigt, die eigene Vision zu entwickeln, die Vorstellung der guten eigenen Zukunft zu stärken.

Das wird heute nochmals klarer: wer wissen will, wie der Weg weiter geht, der muss wissen, wo er hin will! (so in etwas sagte das die Grinsekatze zu Alice im Wunderland)

Seien wir gespannt, wie das noch weiter geht.

Bis morgen hier in diesem Blog, stay well and stay tuned!